Carano

1100 m

Carano ist ein typisches Bergdorf und befindet sich auf einer Naturterrasse über dem Tal. Von hier aus kann man die Lagorai-Kette und die Pale di San Martino bewundern. Das Dorf entwickelte sich aus einer historischen Befestigungsanlage aus der Bronzezeit. Das Zentrum ist durch sogenannte „Cortazze“ oder „Corti“ charakterisiert. Es handelt sich hierbei um eine Reihe von Gassen und Durchgängen die den Wasserabfluss erleichtern. Wenn man durch das Dorf spaziert kann man überall Wandmalereien und Fresken entdecken. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der aus einem Stück gehauene Brunnen von 1888 und die der Heiligen Jungfrau gewidmeten Kapelle. Die Kirche von Carano wurde 1150 erbaut und ist dem Heiligen Nikolaus von Bari gewidmet. Wenn man das Dorf in Richtung Cavalese verlässt findet man auf der linken Seite, in einer Mauer einen Stein mit der Aufschrift „fato lano dela fame“ (gemacht im Jahr des Hungers) als Erinnerung an die Hungersnot von 1570. 
Ebenfalls sehenswert sind das Volkskundemuseum Casa Begna und die Quelle von Ceva. Die in dem Quellwasser befindlichen Stoffe Sulfat, Kalk und Magnesium haben eine heilende Wirkung bei rheumatischen Erkrankungen und Hautleiden. 
Eine der schönsten Wandertouren in der Nähe des Dorfes ist der Weg zu den kleinen Wasserfällen. Nur wenige Kilometer von Carano entfernt befindet sich der Lavazé Pass, der im Sommer viele Wandermöglichkeiten bietet und im Winter ein beliebter Treffpunkt für Langläufer und Skifahrer ist. 
Von Carano aus kann man auch leicht die Alpe Pampeago und somit auch das Ski Center Latemar erreichen.