Die Ausstellung erzählt, wie das durch den Sturm Vaia gefallene Holz und vom Borkenkäfer befallene Holz in ein architektonisches Werk von Kengo Kuma verwandelt wurde.
Die Installation, die im Nordhof des Museums untergebracht ist, entsteht aus dem Dialog zwischen Natur und Technologie, zwischen Handwerk und Algorithmen, und entwickelt sich zu einer offenen Struktur, in der jeder Stamm seine eigene Einzigartigkeit bewahrt. Ein Ausstellungsparcours verknüpft die Geschichte des Dom-Ino-Systems von Le Corbusier mit der Poetik des Holzes von Kuma und regt zur Reflexion darüber an, wie Bauen ein ökologischer und relationaler Akt sein kann.
Die Ausstellung „Domino 3.0: Generated Living Structure. Von der Wunde zur Form. Kengo Kuma und die Architektur, die regeneriert“ verknüpft sich mit der anderen Ausstellung im Palazzo „Der Wald und die Pflanzen in der aktuellen Klimakrise: der Fall der Magnifica Comunità di Fiemme“, die der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wälder und den Herausforderungen durch den Klimawandel gewidmet ist. Während letztere erzählt, wie die Gemeinschaft dramatischen Ereignissen wie Vaia und dem Borkenkäfer begegnet, um die Zukunft des Gebiets neu zu denken, verwandelt Kumas Ausstellung genau dieses verwundete Holz in lebendige Materie für eine generative Architektur. Gemeinsam laden die beiden Ausstellungen dazu ein, darüber nachzudenken, wie eine Krise zur Gelegenheit für Resilienz und gemeinsames Gestalten werden kann, indem sie Natur, Kultur und Innovation vereinen.
Begleitveranstaltung. Domino Kids ist eine Aktivität für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren: Nach dem Besuch der Ausstellung nehmen die Teilnehmer an einem kreativen Workshop teil, in dem Holz zum Spiel wird. Wann? Freitag, 24. Juli, Freitag, 28. August und Freitag, 11. September, von 3.30 p.m. bis 4.30 p.m. Voranmeldung erforderlich.
Informationen und Anmeldung: 0462 340812 oder info@palazzomagnifica.eu