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Der Lago Santo und das Moor Lagabrun

Faver, Grauno, Grumes, Valda, Cembra, Lisignago, Giovo
Dauer
2:30
in Stunden
Distanz
11.7
in km
Kategorien
  • Wanderung
Tags
  • Rundtour

Entspannende Wanderung durch die Wälder aus Tannen, Birken und Buchen des Dossone di Cembra

Unser Weg verläuft größtenteils auf bequemen Forststraßen und beginnt an der Rifugio Lago Santo in Cembra, wo wir den SAT-Weg 414 (Sentiero Italia) einschlagen und in kurzer Zeit das Moor Lagabrun erreichen: ein besonders wichtiger Biotop aus wissenschaftlicher und naturkundlicher Sicht für die hier lebende Fauna, einschließlich zahlreicher, auch sehr seltener wirbelloser Arten. Eine Besonderheit: einer in dem Moor Lagabrun gefundenen Art eines Wasserkäfers wurde der wissenschaftliche Name Agabus lagabrunensis zugewiesen, gerade wegen der Bedeutung des Ortes, an dem er entdeckt wurde.

Vom Moor Lagabrun gehen wir den SAT-Weg E409A in Richtung Pozze - Passo della Crocola, der zur Rifugio Sauch führt. Kurz vor der Hütte lohnt ein Besuch des eindrucksvollen Roccolo del Sauch: ein uraltes und komplexes System zum Fang von Vögeln mittels einer aufwendigen vegetativen Konstruktion.

Nach einer Erholungspause in der Rifugio Sauch setzen wir unsere Tour zunächst auf einer Waldstraße und dann dem SAT-Weg E409 in Richtung Baita forestale bis zum Ort Zise fort, oberhalb von Ponciach (Faver). Hier nehmen wir den SAT-Weg 415 (Europäischer Fernwanderweg E5), der uns zu den Orten Vegiose und Val Fredata führt, bis wir zurück zum Lago Santo gelangen.

Der Lago Santo ist ein herrlicher Gletschersee auf 1200 m Höhe, in einer von Wäldern mit gemischten Tannen-, Birken- und Buchenbeständen dominierten Landschaft, die stark an nördliche Landschaften erinnert. Sein Name ist mit einer beeindruckenden Legende verbunden: Es wird erzählt, dass an der Stelle des heutigen Sees einst Land war, das zwischen Erben heftig umstritten war, so dass einer von ihnen, verzweifelt, hoffte, dass daraus ein See werde. Von diesem Moment an begann das Wasser zu steigen. Die Einwohner von Cembra, besorgt über die drohende Gefahr, pilgerten zu diesem Gelände und als der Pfarrer den Ring der Madonna hineinwarf, beruhigte sich das Wasser.

Galerie
Kategorien
  • Wanderung
Tags
  • Rundtour
Routen-Daten
Distanz
11,7 km
Dauer
2 h 30 min
Bergauf
379 m
Bergab
381 m
Höchster Punkt
1.297 m
Niedrigster Punkt
918 m
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