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Weinlandschaften

Segonzano, Faver, Grauno, Grumes, Valda, Cembra, Lisignago
Kategorie
Dauer
3:30
in Stunden
Distanz
6.9
in km

Ein Weg zum Wesen des Val di Cembra: die kleinen Dörfer an den steilen Hängen, die terrassierten Weinberge, der Fluss Avisio und das Schloss von Segonzano.

Unsere Route beginnt im Zentrum von Faver und führt durch das Dorf entlang der Markierungen des Europäischen Fernwanderwegs E5 auf dem historischen Weg der Corvaia, der zur Brücke von Cantilaga über den Avisio führt, jahrhundertelang die einzige fahrbare Verbindung zwischen den beiden Ufern.

Auf dem Abstieg entlang des gepflasterten Saumpfades treffen wir auf das "Kapellchen der Madonna delle Grazie". Einer Legende zufolge war dies der Ort des Om Selvàdech (wilder Mann), eine Art Kobold, der aus dem Gestrüpp hervorkam und es liebte, vorbeigehende Frauen zu erschrecken, indem er sie mit Schreien und Lärm verfolgte.

Dann erreicht man die Brücke von Cantilaga, die erstmals 1472 erwähnt wurde und 1630 zerstört wurde, um eine Ausbreitung der Pest zu verhindern, die sich auf der Faver-Seite ausgebreitet hatte. Nach mehreren Wiederaufbauten wurde 2007 die heutige Brücke errichtet. Von der Brücke von Cantilaga biegt man rechts in Richtung Piazzo ab: in der Nähe des Friedhofs führt eine Abzweigung nach links zu den Ruinen der mittelalterlichen Burg von Segonzano.

Man steigt dann zum Ortsteil Piazzo hinab, wo die kleine Kirche der Unbefleckten Empfängnis sehenswert ist, die um 1500 im Spätgotikstil über einer etwa aus dem Jahr 1130 stammenden Kapelle erbaut wurde. Dort wird eine wertvolle Holzstatue der Madonna dell'Uva aufbewahrt. Von Piazzo geht es die Provinzstraße hinunter bis zur "Brücke der Freundschaft" über den Avisio. Nach der Überquerung der Brücke biegt man sofort links ab und nimmt die Nebenstraße, die am Bach entlangführt. Durch Feldwege zwischen den Weinbergen geht es zurück nach Faver.

Tags
  • Rundtour
Routen-Daten
Distanz
6,9 km
Dauer
3 h 30 min
Bergauf
300 m
Bergab
300 m
Höchster Punkt
685 m
Niedrigster Punkt
444 m
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