Präsentation des Buches "Der Fall ist nicht abgeschlossen" von Luigi Guicciardi, Verlag Damster
Der schwerste Fall, der Kommissar Cataldo begegnen kann, ist die Aufklärung eines Verbrechens, das eine Familie betrifft, die keine Feinde hat. Ja, denn der Vater, Franco Rubino, ist ein angesehener Unternehmensberater; die Mutter, Aida, eine ruhige Hausfrau; die Tochter, Melissa, eine schwache Schülerin, aber eine brillante Influencerin; der Sohn, Santiago, ein introvertierter Zwölfjähriger, der vielversprechend als Fußballer ist. Und doch hat sogar ein so klarer Himmel seinen Blitz, der ihn erschüttert, als die jüngste Tochter, Betty, vier Jahre alt, entführt wird. Wer steckt hinter der Lösegeldforderung? Kann jemand in oder um die Familie ein doppeltes Leben führen? Inspiriert von Pirandello („glaube niemandem, denn niemand ist, wie du denkst, dass er ist“), lenkt Cataldo die Ermittlungen in verschiedene Richtungen, in einem hektischen Wettlauf gegen die Zeit, als plötzlich das Mädchen wohlbehalten aufgefunden wird, ohne dass das Lösegeld bezahlt wurde. Alles gut, also, oder zumindest scheint es so. Aber der Kommissar hat noch Zweifel. Und tatsächlich, wenige Tage später bestätigen ihm zwei Ermordete, dass der Fall überhaupt nicht abgeschlossen ist, vielmehr werden ihn die letzten Entwicklungen der Ermittlungen – in einem verhängnisvollen Spiel des Schicksals – zu einer erschütternden Wahrheit führen, die ebenso grausam wie obszön ist.