Beppino Englaro ist nicht nur ein Vater, der seinen persönlichen Schmerz in ein universelles Erbe verwandelt hat: Er ist der Schöpfer eines historischen Kampfes, der die italienische Rechtsprechung und die öffentliche Meinung geprägt hat. Durch das Schicksal seiner Tochter Eluana hat er mit Beharrlichkeit und Klarheit das Prinzip der Ablehnung von Behandlungen verteidigt und dazu beigetragen, das Biotestament zu formen und den Weg für eine konkrete Anerkennung der Selbstbestimmung im Bereich des Lebensendes zu ebnen. Sein Zeugnis hat die Gewissen erschüttert, Gesetze und Urteile des Verfassungsgerichts beeinflusst und Italien zu einem Bezugspunkt im europäischen Kontext für die Bürgerrechte gemacht. Heute, mehr als 15 Jahre nach dieser unvergesslichen Seite unserer jüngeren Geschichte, leuchtet Englaro weiterhin den Weg zu einer bewussten Gesellschaft.
Der Dialog mit Beppino Englaro wird kompetent von Francesca Merz, Journalistin mit Abschluss in Rechtswissenschaften, moderiert.
Eintritt frei.