Der Weg verbindet den Lago Santo, einen wunderschönen Gletschersee, mit der Alpinhütte Potzmauer, die auf 1300 m liegt und in einer Wiesensenke von Fichtenwäldern umgeben ist.
Der Lago Santo verdankt seinen Namen einer suggestiven Legende: Es wird erzählt, dass dort, wo sich heute der See befindet, einst ein Grundstück war, über das die Erben erbitterte Streitigkeiten führten, so sehr, dass einer von ihnen verzweifelt wünschte, es möge ein See werden. Von diesem Moment an stieg das Wasser an. Die Bewohner von Cembra, besorgt über die drohende Gefahr, pilgerten zum Grundstück und als der Pfarrer den Ring der Madonna hineinwarf, beruhigte sich das Wasser.
Die Hütte Potzmauer war einst eine Alm, die mit dem Verschwinden der Viehzucht im Tal aufgegeben wurde. Sie wurde von der Gemeinde Grumes (jetzt Gemeinde Atavalle) erworben, die sie renovierte und neu belebt hat. Heute ist die Hütte ein Rastplatz sowohl zum Essen als auch zum Übernachten und auch ein Zwischenstopp für längere Wanderungen zu anderen interessanten Orten wie den Mooren Lac del Vedes oder Lago di Valda.
Netz der Reservate Hoch-Val di Cembra Avisio
www.reteriservevaldicembra.tn.it
Schutzhütte Potzmauer
www.facebook.com/RifugioPotzmauerGrumes
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Obwohl die Strecke keine besonderen technischen Schwierigkeiten oder gefährliche Abschnitte aufweist, empfehlen wir stets und in jedem Fall, die allgemeinen Sicherheitsregeln für Bergwanderungen zu beachten.
Die in diesem Datenblatt enthaltenen Informationen unterliegen unvermeidlichen Änderungen, daher haben keine Angaben absoluten Wert. Es ist nicht möglich, Ungenauigkeiten oder Fehler vollständig zu vermeiden, angesichts der schnellen Umwelt- oder Wetteränderungen, die auftreten können. In diesem Sinne lehnen wir jede Verantwortung für Änderungen ab, die der Nutzer erfährt. Es wird dennoch empfohlen, sich vor einer Wanderung über den Zustand der Orte und die Umwelt- oder Wetterbedingungen zu informieren.
Von der Rifugio Lago Santo folgt man den Schildern zur Schutzhütte Potzmauer (Europäischer Fernwanderweg E5), die in etwa zweieinhalb Stunden zu Fuß erreicht wird, wobei man Forstwege entlang des Hangs Dossone di Cembra geht, der auf das Etschtal blickt.
Nachdem man die Hütte erreicht hat, erfolgt der Rückweg zum Ausgangspunkt, indem man den Wegweisern folgt, die zum Lago di Valda führen, einem Moorgebiet, das zum Schutzgebiet Prati di Monte gehört, und dann weiter nach Ponciach. In der Ortschaft Zise steigt man etwa 1 km die gepflasterte Straße hinab und nimmt dann die Schotterstraße rechts den Hang hinauf, um den Lago Santo zu erreichen.