"Die Rache von Vigil" ist ein Dokumentarfilm, der einer der faszinierendsten und unruhigsten Kapitel der Fleimstaler Geschichte Tiefe und Komplexität verleiht. Eine Reise ins sechzehnte Jahrhundert, zwischen Hexenprozessen, Aberglauben, politischen Spannungen und Machtverhältnissen, die das Leben im Tal nachhaltig geprägt haben.
Der Film, geregisse von Herman Zadra, basiert auf einem Drehbuch, das in Zusammenarbeit mit Paolo Cova, dem Autor des gleichnamigen Buches, und mit Hilfe weiterer historischer Quellen entwickelt wurde. Die Erzählung verbindet dokumentarische Strenge, evocative Atmosphären und zeitgenössische visuelle Sprachen. Die Dreharbeiten in den Räumen des Palastes – einst Sitz des Bischöflichen Gerichts – verleihen der Erzählung eine besondere Intensität, indem sie den Zuschauer an die Orte zurückführen, an denen die erzählten Ereignisse stattfanden.
So entsteht ein Werk, das Erinnerung und Interpretation, Geschichte und modernes Empfinden vereint und eine neue Perspektive auf Ereignisse bietet, die weiterhin die Gegenwart in Frage stellen.
Freier Eintritt mit Reservierung – Plätze begrenzt